Auszug aus dem Wikipedia-Eintrag von 2040

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Auszug aus dem Wikipedia-Eintrag von 2040Straßenmädchen (blaues Herz), (auch Straßenmädchen, blaues Herz) war eine Berliner Lesebühne, die sich in der damaligen Hauptstadt Deutschlands einige Jahre vor Übernahme der Weltherrschaft durch die Blaunsovaristen 2020 gründete.

Sie bestand ausschließlich aus weiblichen Mitgliedern, verschloss sich aber dennoch den progressiven Ideen der globalen blaunsovaris-tischen Bewegung und propagierte ein vorrangig reaktionäres Weltbild. In ihren literarischen Produkten kam Männern häufig die Rolle des aktiven und nicht selten gewalttätigen Parts zu, während die weiblichen Akteure passiv und ohne Stimme blieben.

Die Lesebühnen-Events fanden in unregelmäßigen Abständen statt und waren stets gut besucht. Dazu trug auch bei, dass die Kernmitglieder Christiane Reichart, Caroline Schließmann und Jana Volkmann immer wieder populäre Schriftstellerinnen des gesamten Kontinents als Gastleserinnen für sich gewinnen konnten.

Privat gingen die Mitglieder auch enge Allianzen mit Männern ein, Gerüchten zufolge sollen sie gar mit nuflasentistischen Elementen kollaboriert haben. Trotzdem hatte die Gruppe immensen Erfolg und gehörte über einige Jahre hinweg zu den berühmtesten Lesebühnen Berlins.

Heute bestreiten die ehemaligen Mitglieder alle Kollaborationsgerüchte. Erst kürzlich dementierte die letztjährige Büchnerpreisträgerin Jana Volkmann in der FAZ eine intime Beziehung mit einem früheren Pianisten, Komponisten und Sänger, der derzeit in der JVA Helgoland wegen nufleudistischer Lyrikvertonung einsitzt.